01. März 2018 Stromland

Zum heutigen Erscheinungstag von „Stromland“ beginnt auch die kleine Artikelreihe über die Entstehung des Romans. Den Anfang macht eine Bilderstrecke, die während der Arbeit entstanden ist.

Begonnen hat die Geschichte von „Stromland“ aber weit vor dem ersten Bild, im Herbst/Winter 2014 mit Skizzen und Notitzbucheinträgen, Recherche im Frühjahr 2015 und ersten Kapiteln über den Sommer. Insgesamt habe ich bis zum heutigen Erscheinen etwa dreieinhalb Jahre an dem Text gesessen und in dieser Zeit drei Fassungen mit insgesamt über 700 Seiten geschrieben.

Von Anfang an habe ich mit dem großartigen Writing-Programm Scrivener gearbeitet. Es erlaubt die Unterteilung der Kapitel in einzelne Dateien ähnlich eines Verzeichnisbaumes, bietet Backup-Funktionen, Recherchewerkzeuge und lässt Word weit im Schatten stehen. Zum Einsatz kamen aber auch das gute alte Notizbuch, Aufnahmegerät und Karteikarten, um das Chaos an Ideen, Recherchematerial und Plotänderungen zu bändigen, außerdem Sachbücher, Atlanten, ethnografische Berichte und Romane von Döblin, Llosa, Márquez, Faulkner. Sie alle haben mitgeholfen, das Buch zu schreiben.